0
Esoterik
(zurück zu den Grenzgebieten der Wissenschaften)

 
 
Das Esoterische Weltbild

Seit einigen Jahren ist das Interesse der breiten Öffentlichkeit für spirituelle Themen immer stärker gewachsen. Inzwischen dämmert es den meisten, dass der Sinn des Lebens sich schwerlich nur in Essen, Trinken, Schlafen, Sex, und Besitz erschöpfen kann.

Wo aber liegt der Sinn? Kann ihn der Mensch je finden? Soll man (zurück) in die Kirche gehen, die man vielleicht im ersten Eifer intellektueller Expansion verlassen hat? Oder findet man die Antwort allein in den östlichen Lehren und Religionen?

Die vielen offenen Fragen machen den Menschen zu Suchenden. Das Suchen mag fast wichtiger sein als das Finden selbst. Denn Suchen heißt "in Frage stellen", alle Positionen aufgeben, heißt flexibel werden. Das Suchen öffnet die Menschen.

Das Denken unseres Jahrhunderts ist geprägt von einem Weltbild, das man "naturwissenschaftlich" nennt. Dieses Adjektiv "wissenschaftlich" wurde zu einem Kriterium, mit dem man versucht, die Richtigkeit einer Behauptung, einer Theorie oder eines Gedankens zu messen. Wir alle denken in wissenschaftlichen Kategorien, selbst in Bereichen, die im eigentlichen Sinne mit Wissenschaft nichts zu tun haben. So wurden wir in einem hohen Maße "wissenschaftsgläubig", ohne uns des Widersinns in diesem Wort so recht bewusst zu sein.

Die Wissenschaft begann ihre Arbeit damit, die sichtbare Außenwelt zu erforschen. Die sichtbare Welt tritt uns als Materie entgegen - dementsprechend passte die Wissenschaft ihre Arbeitsmethode den Bedingungen der Materie an. Dies war sicher richtig - bleibt aber nur so lange richtig, solange man tatsächlich nur Materie erforscht. Auch gelten die gefundenen Ergebnisse bestenfalls innerhalb der Materie.

An dieser Stelle stoßen wir jedoch auf die beiden Grundfehler, die es uns erlauben, Zweifel an dem Alleinvertretungsanspruch der Wissenschaft anzumelden:

1. Die Arbeitsmethode der Wissenschaft wurde bewusst abgestimmt auf die Erfordernisse, die  Materie zu erforschen - diese Methode wird heute unbewusst weiterbenutzt und ausgedehnt auf Bereiche, die mit Materie nicht unbedingt etwas zu tun haben müssen.

2. Man schließt aus der sich aus Punkt 1 ergebenden Tatsache, dass man nur mit der Materie umgehen und nur diese messen kann, dass es außerhalb der Materie nichts anderes geben kann.

Da stellen sich mir folgende Fragen:

Hat die Wissenschaft - trotz der unbezweifelbaren Erfolge auf technischem Gebiet - die Menschheit glücklicher gemacht? 

Kann die Wissenschaft dem Menschen bei der Lösung seiner Probleme helfen?

Kann sie ihm seine innersten Fragen, die sein "Mensch sein" an sich betreffen, beantworten?

Hat die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins Schritt gehalten mit der äußeren technischen Entwicklung?

Die Antworten auf diese Fragen sind eindeutig und erschütternd - Erfolge sind nicht zu entdecken!

Die Wissenschaft denkt ausschließlich funktional. Dies ist für uns so selbstverständlich, dass man zuerst erstaunt fragt, wie man denn sonst noch denken könne, ohne der ungezügelten Phantasie Tür und Tor zu öffnen. Die Esoterik denkt inhaltlich, das heißt sie fragt nicht nur nach dem "Wie" der Wirklichkeit, sondern vor allem nach dem "Warum".

So, wie Wissen immer Sache eines einzelnen ist, so war auch die Esoterik immer die Sache weniger. Diese wenigen, die den schmalen Pfad der Erkenntnis gingen, um Wissende zu werden, bilden den sogenannten esoterischen, den inneren Kreis (griechisch: esoteros = der Innere). 

Dieser kleine innere Kreis ist umgeben von dem wesentlich größeren exoterischen, dem äußeren Kreis (griechisch: exoteros = der Äußere).

Aus diesem Wissen folgt, dass es niemals Ziel des esoterischen Kreises ist, die Welt zu missionieren. Die wahre Esoterik wirkt im Verborgenen und unternimmt mehr Mühen, die eigene Existenz nach außen hin zu verschleiern, als auf Mitgliederjagd zu gehen. So ist es auch ein untrügliches Zeichen jeder Vereinigung oder Gesellschaft, die um Wachstum und Mitglieder bemüht ist, dass es sich hierbei nicht um eine wahrhaft esoterische Vereinigung handelt, auch wenn Namen und Werbung dies behaupten.

Die Geheimhaltung der Esoterik hat nichts mit Geheimnistuerei zu tun, sondern ergibt sich zwangsläufig von selbst. Die esoterischen Lehren halten sich selbst ohne äußeres Dazutun geheim. Ein Mensch kann nur dann irgendein Wissen erkennen und für sich nutzbar machen, wenn sein eigener Bewusstseinsstand in etwa dem Niveau des Wissens adäquat ist.

Das Wissen der Esoterik ist in verschlüsselter Form jedem zugänglich, doch kann es von dem Unwissenden nicht erkannt werden. Die Menge erkennt den Wert der Symbole nicht und hält sie deshalb für nutzlosen Unsinn. Man muss deshalb erst sehen lernen, um sehen zu können ("Das Licht kam in die Finsternis, doch die Finsternis erkannte es nicht", Joh. 1).

So ist es ja auch in unserer Welt z. B. mit Musiknoten, Formeln, usw. Nur der, der das Wissen hat, kann diese lesen bzw. verstehen.

Die angeführten Vergleiche sollen zeigen, dass die Esoterik kein Wissensgebiet wie viele andere ist, das man sich durch Fleiß aneignen kann. Esoterik ist kein Sammelbegriff für irgendwelche Daten, Fakten und Formeln, die man lediglich lernen muss, um Bescheid zu wissen.

Esoterik ist ein Weg oder ein Pfad. Esoterik heißt Entwicklung!!!

Das Ziel dieses Weges ist die Vollkommenheit des Menschen, ist die Weisheit, die Überwindung der Polarität, die die Vereinigung mit "Gott", das kosmische Bewusstsein. Um diese Ziele zu erreichen, ist es notwendig, die esoterischen Gesetze dieses Universums zu erkennen und sie auch verstehen lernen.

Hilfsmittel auf diesem Weg können zum Beispiel folgende Techniken und Disziplinen sein: Astrologie, Kabbalah, Tarot, Alchemie, Magie, Yoga, Meditation, I Ging, usw. All diese Disziplinen sind kein Selbstzweck, sondern Hilfsmittel zur Orientierung, Wegweiser auf dem Weg.

Die Esoterik ist so alt wie die Menschheit. Sie hat es immer gegeben und wird es immer geben. Sie bewahrt von Anfang an die Summe des Wissens, das dem Menschen über dieses Universum zugänglich ist. Ihre Lehren sind zeit unabhängig, sie wurden niemals korrigiert, niemals modernisiert, veralten nie. 

Unsere moderne Wissenschaft versteht nicht, dass alles Wissen immer da ist. Sie lebt vielmehr in dem Wahn, dass man durch jede neue Entdeckung der Wahrheit näher käme und es daher eine Frage der Zeit sei, bis man "Alles" weiß.

 

Das Analogiegesetz: wie oben, so unten

Diese Aussage ist der Schlüssel zur hermetischen Philosophie. Dahinter steht die Annahme, dass überall in diesem Universum, oben und unten, "im Himmel und auf Erden", im makrokosmischen wie im mikrokosmischen Bereich, auf allen Ebenen der Erscheinungsformen die gleichen Gesetze herrschen.

So wissen wir heute beispielsweise, dass ein Eisenblock fast nur aus Zwischenräumen besteht, die von den atomaren Teilchen umkreist werden. In der Relation entsprechen die Entfernungen zwischen den festen Teilchen den Entfernungen zwischen den Planeten unseres Sonnensystems. Auch wenn wir dies alles noch so genau wissen, können wir es uns beim Anblick eines massiv wirkenden Eisenblocks nur schwer vorstellen.

Ähnlich wie ein Virus als eigenständiger Organismus für unser Vorstellungsvermögen zu klein ist, ist die Entfernung von 10 Millionen Lichtjahren für unsere Vorstellung zu groß. Wir sind in unserer Erkenntnis immer auf eine "mittlere", uns als Mensch angemessene Größenordnung angewiesen. Alles was darunter und darüber liegt, ist entweder uns nur noch mit Hilfsmitteln oder meist überhaupt nicht mehr zugänglich.

Hier hilft der geniale Schlüssel "wie oben, so unten" weiter. Denn dieser Satz erlaubt es, unsere Betrachtungen und Erforschungen der Gesetze auf den uns zugänglichen Bereich zu beschränken, um dann die gemachten Erfahrungen auf die anderen, uns unzugänglichen Ebenen analog zu übertragen. Dieses Analogiedenken gestattet es dem Menschen, das gesamte Universum ohne Grenzen begreifen zu lernen.

Die Analogie "wie oben, so unten" hat nur dann eine Berechtigung, wenn wir bereit sind, dieses Universum in seiner Gesamtheit als einen Kosmos (griechisch: Kosmos = Ordnung) anzuerkennen. Ein Kosmos wird aber von Gesetzen beherrscht und hat keinen Platz für einen Zufall.

Der Zufall als ein nicht berechenbares und nicht gesetzmäßiges Geschehen würde jeden Kosmos in ein Chaos verwandeln. Bauen wir einen Computer, so stellt dieser in sich einen kleinen Kosmos dar: Er ist gesetzmäßig konstruiert, sein Funktionieren ist von der Einhaltung der Gesetze abhängig. Lötet man in dessen Schaltkreise willkürlich ein paar Transistoren, Kondensatoren und Widerstände ein, die nicht zum gesetzmäßigen Schaltplan gehören, so verwandeln diese Eingebauten Repräsentanten des Zufalls den gesamten Kosmos in ein Chaos, und der Computer arbeitet nicht mehr. Das Gleiche gilt auch für unsere Welt.

Bereits beim ersten zufälligen Ereignis würde unsere Welt aufhören zu existieren!

Auch die Wissenschaft verlässt sich meistens auf die Gesetzmäßigkeiten der Natur, scheut sich aber nicht, gleichzeitig den Zufallsbegriff zu bemühen. Lässt man einen Stein aus einer gewissen Höhe fallen, so fällt dieser nicht zufällig, sondern gesetzmäßig nach unten. Trifft dieser Stein dabei Herrn X auf den Kopf, so wird Herr X nicht zufällig, sondern ebenso gesetzmäßig von einem Stein getroffen.

Weder die Tatsache, dass Herrn X ein Stein auf den Kopf fällt, noch der Zeitpunkt, an dem dies geschieht, ist zufällig. Man wird nicht zufällig krank, nicht zufällig von einem Auto angefahren, nicht zufällig von armen oder reichen Eltern geboren usw.

Nochmals: Es gibt keinen Zufall. Hinter jedem Ereignis steht ein Gesetz. Nicht immer können wir dieses Gesetz auf Anhieb erkennen. Dies berechtigt uns jedoch nicht, sein Existenz zu leugnen. Die Steine fielen auch zu jenen Zeiten gesetzmäßig nach unten, als die Menschen das Fallgesetz noch nicht entdeckt hatten.

Die Beobachtung dieser Welt zwingt uns, von einem Kosmos zu sprechen und jegliche Zufälligkeit auszuschließen. Übringens erkennt man bereits an dem Wort "Zufall", dass dieses ursprünglich wohl eine andere Bedeutung hatte. Denn es bezeichnet das, was dem Menschen gesetzmäßig zufällt. Wenn der Kosmos aber eine geordnete Einheit darstellt, dann muss auch überall die gleiche Gesetzmäßigkeit herrschen, im Großen wie im Kleinen, wie oben, so unten.

 

 

INKARNATIONSVERTRAG

  Ø Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken.

    §1)Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.

    §2)Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.

    §3)Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.

    §4)Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.

    §5)Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.

    §6)Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)

    §7)Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)

    §8)Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.

    §9)Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)

    §10)Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.

    §11)Was befriedigend ist, bestimmen Sie!

ØNützliche Hinweise und Tips:

Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.

Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.

Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.

Regeln sind dazu da, überprüft zu werden. 

Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.

Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.

Zeit ist eine Illusion!

Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.

Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.

Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.

Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.

Gewalt führt niemals zu einer Lösung.

Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.

Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.

Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muß das nicht bedeuten, daß es richtig ist.

Es gibt selten nur eine richtige Lösung. 

Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.

Es gibt keine Extraklauseln für niemanden.

Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist Täuschung.

Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.

Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.

Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.

Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.

Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert.

Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung.

Abgucken ist sinnlos!

Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.

Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.

Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.

Es geht nicht darum, Erster zu sein.

Es geht nicht darum, cool auszusehen.

Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.

Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.

Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, daß Sie hier sind.

 

(Jo Conrad, 15.3.2002)

 

 

Zum Surfen hier noch ein paar Links, die sich mit esoterischen Themen beschäftigen:

Lassen Sie sich ein Horoskop erstellen.

Schauen Sie auch mal bei der Lebens-Quelle vorbei!

Oder hier mal etwas kommerzielles.

 

 

 

(Stand: 11.03.2001)