| Das
Esoterische Weltbild
Seit
einigen Jahren ist das Interesse der breiten
Öffentlichkeit für spirituelle Themen immer stärker
gewachsen. Inzwischen dämmert es den meisten, dass der
Sinn des Lebens sich schwerlich nur in Essen, Trinken,
Schlafen, Sex, und Besitz erschöpfen kann.
Wo
aber liegt der Sinn? Kann ihn der Mensch je finden? Soll
man (zurück) in die Kirche gehen, die man vielleicht im
ersten Eifer intellektueller Expansion verlassen hat?
Oder findet man die Antwort allein in den östlichen
Lehren und Religionen?
Die
vielen offenen Fragen machen den Menschen zu Suchenden.
Das Suchen mag fast wichtiger sein als das Finden
selbst. Denn Suchen heißt "in Frage stellen",
alle Positionen aufgeben, heißt flexibel werden. Das
Suchen öffnet die Menschen.
Das
Denken unseres Jahrhunderts ist geprägt von einem
Weltbild, das man "naturwissenschaftlich"
nennt. Dieses Adjektiv "wissenschaftlich"
wurde zu einem Kriterium, mit dem man versucht, die
Richtigkeit einer Behauptung, einer Theorie oder eines
Gedankens zu messen. Wir alle denken in
wissenschaftlichen Kategorien, selbst in Bereichen, die
im eigentlichen Sinne mit Wissenschaft nichts zu tun
haben. So wurden wir in einem hohen Maße
"wissenschaftsgläubig", ohne uns des
Widersinns in diesem Wort so recht bewusst zu sein.
Die
Wissenschaft begann ihre Arbeit damit, die sichtbare
Außenwelt zu erforschen. Die sichtbare Welt tritt uns
als Materie entgegen - dementsprechend passte die
Wissenschaft ihre Arbeitsmethode den Bedingungen der
Materie an. Dies war sicher richtig - bleibt aber nur so
lange richtig, solange man tatsächlich nur Materie
erforscht. Auch gelten die gefundenen Ergebnisse
bestenfalls innerhalb der Materie.
An
dieser Stelle stoßen wir jedoch auf die beiden
Grundfehler, die es uns erlauben, Zweifel an dem
Alleinvertretungsanspruch der Wissenschaft anzumelden:
1.
Die Arbeitsmethode der Wissenschaft wurde bewusst
abgestimmt auf die Erfordernisse, die Materie zu
erforschen - diese Methode wird heute unbewusst
weiterbenutzt und ausgedehnt auf Bereiche, die mit
Materie nicht unbedingt etwas zu tun haben müssen.
2.
Man schließt aus der sich aus Punkt 1 ergebenden
Tatsache, dass man nur mit der Materie umgehen und nur
diese messen kann, dass es außerhalb der Materie nichts
anderes geben kann.
Da
stellen sich mir folgende Fragen:
Hat
die Wissenschaft - trotz der unbezweifelbaren Erfolge
auf technischem Gebiet - die Menschheit glücklicher
gemacht?
Kann
die Wissenschaft dem Menschen bei der Lösung seiner
Probleme helfen?
Kann
sie ihm seine innersten Fragen, die sein "Mensch
sein" an sich betreffen, beantworten?
Hat
die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins Schritt
gehalten mit der äußeren technischen Entwicklung?
Die
Antworten auf diese Fragen sind eindeutig und
erschütternd - Erfolge sind nicht zu entdecken!
Die
Wissenschaft denkt ausschließlich funktional. Dies ist
für uns so selbstverständlich, dass man zuerst
erstaunt fragt, wie man denn sonst noch denken könne,
ohne der ungezügelten Phantasie Tür und Tor zu
öffnen. Die Esoterik denkt inhaltlich, das
heißt sie fragt nicht nur nach dem "Wie" der
Wirklichkeit, sondern vor allem nach dem
"Warum".
So,
wie Wissen immer Sache eines einzelnen ist, so war auch
die Esoterik immer die Sache weniger. Diese wenigen, die
den schmalen Pfad der Erkenntnis gingen, um Wissende zu
werden, bilden den sogenannten esoterischen, den inneren
Kreis (griechisch: esoteros = der Innere).
Dieser
kleine innere Kreis ist umgeben von dem wesentlich
größeren exoterischen, dem äußeren Kreis
(griechisch: exoteros = der Äußere).
Aus
diesem Wissen folgt, dass es niemals Ziel des
esoterischen Kreises ist, die Welt zu missionieren. Die
wahre Esoterik wirkt im Verborgenen und unternimmt mehr
Mühen, die eigene Existenz nach außen hin zu
verschleiern, als auf Mitgliederjagd zu gehen. So ist es
auch ein untrügliches Zeichen jeder Vereinigung oder
Gesellschaft, die um Wachstum und Mitglieder bemüht
ist, dass es sich hierbei nicht um eine wahrhaft
esoterische Vereinigung handelt, auch wenn Namen und
Werbung dies behaupten.
Die
Geheimhaltung der Esoterik hat nichts mit
Geheimnistuerei zu tun, sondern ergibt sich
zwangsläufig von selbst. Die esoterischen Lehren halten
sich selbst ohne äußeres Dazutun geheim. Ein Mensch
kann nur dann irgendein Wissen erkennen und für sich
nutzbar machen, wenn sein eigener Bewusstseinsstand in
etwa dem Niveau des Wissens adäquat ist.
Das
Wissen der Esoterik ist in verschlüsselter Form jedem
zugänglich, doch kann es von dem Unwissenden nicht
erkannt werden. Die Menge erkennt den Wert der Symbole
nicht und hält sie deshalb für nutzlosen Unsinn. Man
muss deshalb erst sehen lernen, um sehen zu können
("Das Licht kam in die Finsternis, doch die
Finsternis erkannte es nicht", Joh. 1).
So
ist es ja auch in unserer Welt z. B. mit Musiknoten,
Formeln, usw. Nur der, der das Wissen hat, kann diese
lesen bzw. verstehen.
Die
angeführten Vergleiche sollen zeigen, dass die Esoterik
kein Wissensgebiet wie viele andere ist, das man sich
durch Fleiß aneignen kann. Esoterik ist kein
Sammelbegriff für irgendwelche Daten, Fakten und
Formeln, die man lediglich lernen muss, um Bescheid zu
wissen.
Esoterik
ist ein Weg oder ein Pfad. Esoterik heißt
Entwicklung!!!
Das
Ziel dieses Weges ist die Vollkommenheit des
Menschen, ist die Weisheit, die Überwindung der
Polarität, die die Vereinigung mit "Gott",
das kosmische Bewusstsein. Um diese Ziele zu erreichen,
ist es notwendig, die esoterischen Gesetze dieses
Universums zu erkennen und sie auch verstehen lernen.
Hilfsmittel
auf diesem Weg können zum Beispiel folgende Techniken
und Disziplinen sein: Astrologie, Kabbalah, Tarot,
Alchemie, Magie, Yoga, Meditation, I Ging, usw. All
diese Disziplinen sind kein Selbstzweck, sondern
Hilfsmittel zur Orientierung, Wegweiser auf dem Weg.
Die
Esoterik ist so alt wie die Menschheit. Sie hat es immer
gegeben und wird es immer geben. Sie bewahrt von Anfang
an die Summe des Wissens, das dem Menschen über dieses
Universum zugänglich ist. Ihre Lehren sind zeit
unabhängig, sie wurden niemals korrigiert, niemals
modernisiert, veralten nie.
Unsere
moderne Wissenschaft versteht nicht, dass alles Wissen
immer da ist. Sie lebt vielmehr in dem Wahn, dass man
durch jede neue Entdeckung der Wahrheit näher käme und
es daher eine Frage der Zeit sei, bis man
"Alles" weiß.
Das
Analogiegesetz: wie oben, so unten
Diese
Aussage ist der Schlüssel zur hermetischen Philosophie.
Dahinter steht die Annahme, dass überall in diesem
Universum, oben und unten, "im Himmel und auf
Erden", im makrokosmischen wie im mikrokosmischen
Bereich, auf allen Ebenen der Erscheinungsformen die
gleichen Gesetze herrschen.
So
wissen wir heute beispielsweise, dass ein Eisenblock
fast nur aus Zwischenräumen besteht, die von den
atomaren Teilchen umkreist werden. In der Relation
entsprechen die Entfernungen zwischen den festen
Teilchen den Entfernungen zwischen den Planeten unseres
Sonnensystems. Auch wenn wir dies alles noch so genau
wissen, können wir es uns beim Anblick eines massiv
wirkenden Eisenblocks nur schwer vorstellen.
Ähnlich
wie ein Virus als eigenständiger Organismus für unser
Vorstellungsvermögen zu klein ist, ist die Entfernung
von 10 Millionen Lichtjahren für unsere Vorstellung zu
groß. Wir sind in unserer Erkenntnis immer auf eine
"mittlere", uns als Mensch angemessene
Größenordnung angewiesen. Alles was darunter und
darüber liegt, ist entweder uns nur noch mit
Hilfsmitteln oder meist überhaupt nicht mehr
zugänglich.
Hier
hilft der geniale Schlüssel "wie oben, so
unten" weiter. Denn dieser Satz erlaubt es, unsere
Betrachtungen und Erforschungen der Gesetze auf den uns
zugänglichen Bereich zu beschränken, um dann die
gemachten Erfahrungen auf die anderen, uns
unzugänglichen Ebenen analog zu übertragen. Dieses
Analogiedenken gestattet es dem Menschen, das gesamte
Universum ohne Grenzen begreifen zu lernen.
Die
Analogie "wie oben, so unten" hat nur dann
eine Berechtigung, wenn wir bereit sind, dieses
Universum in seiner Gesamtheit als einen Kosmos
(griechisch: Kosmos = Ordnung) anzuerkennen. Ein Kosmos
wird aber von Gesetzen beherrscht und hat keinen Platz
für einen Zufall.
Der
Zufall als ein nicht berechenbares und nicht
gesetzmäßiges Geschehen würde jeden Kosmos in ein
Chaos verwandeln. Bauen wir einen Computer, so stellt
dieser in sich einen kleinen Kosmos dar: Er ist
gesetzmäßig konstruiert, sein Funktionieren ist von
der Einhaltung der Gesetze abhängig. Lötet man in
dessen Schaltkreise willkürlich ein paar Transistoren,
Kondensatoren und Widerstände ein, die nicht zum
gesetzmäßigen Schaltplan gehören, so verwandeln diese
Eingebauten Repräsentanten des Zufalls den gesamten
Kosmos in ein Chaos, und der Computer arbeitet nicht
mehr. Das Gleiche gilt auch für unsere Welt.
Bereits
beim ersten zufälligen Ereignis würde unsere Welt
aufhören zu existieren!
Auch
die Wissenschaft verlässt sich meistens auf die
Gesetzmäßigkeiten der Natur, scheut sich aber nicht,
gleichzeitig den Zufallsbegriff zu bemühen. Lässt man
einen Stein aus einer gewissen Höhe fallen, so fällt
dieser nicht zufällig, sondern gesetzmäßig nach
unten. Trifft dieser Stein dabei Herrn X auf den Kopf,
so wird Herr X nicht zufällig, sondern ebenso
gesetzmäßig von einem Stein getroffen.
Weder
die Tatsache, dass Herrn X ein Stein auf den Kopf
fällt, noch der Zeitpunkt, an dem dies geschieht, ist
zufällig. Man wird nicht zufällig krank, nicht
zufällig von einem Auto angefahren, nicht zufällig von
armen oder reichen Eltern geboren usw.
Nochmals:
Es gibt keinen Zufall. Hinter jedem Ereignis steht ein
Gesetz. Nicht immer können wir dieses Gesetz auf Anhieb
erkennen. Dies berechtigt uns jedoch nicht, sein
Existenz zu leugnen. Die Steine fielen auch zu jenen
Zeiten gesetzmäßig nach unten, als die Menschen das
Fallgesetz noch nicht entdeckt hatten.
Die
Beobachtung dieser Welt zwingt uns, von einem Kosmos zu
sprechen und jegliche Zufälligkeit auszuschließen.
Übringens erkennt man bereits an dem Wort
"Zufall", dass dieses ursprünglich wohl eine
andere Bedeutung hatte. Denn es bezeichnet das, was dem
Menschen gesetzmäßig zufällt. Wenn der Kosmos aber
eine geordnete Einheit darstellt, dann muss auch
überall die gleiche Gesetzmäßigkeit herrschen, im
Großen wie im Kleinen, wie oben, so unten.
INKARNATIONSVERTRAG
Ø Es
ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken.
§1)Sie
erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und
einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.
§2)Sie
erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu
benutzen.
§3)Sie
erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie,
wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.
§4)Sie
erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben
Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.
§5)Sie
können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen
antun, kommt zu Ihnen zurück.
§6)Eine
Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen
wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)
§7)Dieser
Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine
Privilegien, auch wenn einige das behaupten.
(Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)
§8)Sie
bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen
aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas
zu zeigen, das in Ihnen ist.
§9)Wenn
Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu
funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu
Wartezeiten kommen.)
§10)Der
Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle
Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt
haben.
§11)Was
befriedigend ist, bestimmen Sie!
ØNützliche
Hinweise und Tips:
Ziel ist es
nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel
Geld zu haben.
Es gibt keinen
Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.
Sie müssen sich
nicht an den Fehlern anderer orientieren.
Regeln sind dazu
da, überprüft zu werden.
Behauptungen
anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.
Sie können nichts
falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.
Zeit ist eine
Illusion!
Sie haben Zugriff
auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in
Ihrem Herzen.
Alles innerhalb
des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.
Versuche, den
Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.
Niemand kann Ihnen
die Verantwortung abnehmen.
Gewalt führt
niemals zu einer Lösung.
Es kann nützlich
sein, darauf zu achten, welche Situationen sich
wiederholen.
Drogen (legale und
illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.
Nur, weil alle
sich auf eine Weise verhalten, muß das nicht bedeuten,
daß es richtig ist.
Es gibt selten nur
eine richtige Lösung.
Sie können einen
Antrag auf Vergebung stellen.
Es gibt keine
Extraklauseln für niemanden.
Sie werden
geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.)
Alles andere ist Täuschung.
Lektionen sind
besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse
Absicht.
Es kann riskant
sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.
Andere in der
Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.
Sie bekommen
(vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit,
den Körper zu verlassen.
Erinnerungen an
Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper
bzw. Gehirn gespeichert.
Herumspielen an
Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern
anderer erfordert deren Einwilligung.
Abgucken ist
sinnlos!
Wer Ihnen eine
Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.
Das mutwillige
Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem
Papierkram.
Wissenschaftliche
Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.
Es geht nicht
darum, Erster zu sein.
Es geht nicht
darum, cool auszusehen.
Niemand macht in
Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.
Sie sind nicht der
Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.
Da Sie diesem
Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber
zu beschweren, daß Sie hier sind.
(Jo
Conrad, 15.3.2002)
Zum
Surfen hier noch ein paar Links, die sich mit
esoterischen Themen beschäftigen:
Lassen
Sie sich ein Horoskop
erstellen.
Schauen
Sie auch mal bei der Lebens-Quelle
vorbei!
Oder
hier
mal etwas kommerzielles.
(Stand:
11.03.2001)
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